Urban Knitting ist ein Trend, der so langsam auch nach Deutschland kommt. Stricken in der Stadt dient als eine neue Form der Street-Art, so werden Bäume, Bänke, Laternenpfosten, Ampeln, Fahrradständer und sogar Telefonzellen umstrickt. Laut Wikipedia wurde die erste Guerilla-Stricker Vreinigung „Knitta Please“ 2005 gegründet und kommt aus Texas (www.knittaplease.com).  Schon in Antwerpen bin ich über diesen Trend gestolpert, dort wurden die Werke wahrscheinlich ohne Genehmigung aufgehängt. Ich fand es super,  als ich die Urban Knitting Werke in Wiesbaden entdeckt habe, aber hier ist natürlich alles deutsch strukturiert und genehmigt. Keine geheimen Urban Knitting Vereinigung die sich in Nacht und Nebel-Aktionen über die Innenstadt hermacht um sie zu verschönern. Nein, in Wiesbaden trifft man sich, trinkt gemeinsam Kaffee im Perfect Day, strickt was der Faden hält und spricht darüber. Auch eine schöne Sache. Wiesbaden ist seit einem Jahr „Social Business City“, das ist der Anlass für die Verschönerung der Innenstadt mit den gestrickten Kunstwerken. Mit „Social Business City“ sollen unternehmerisch soziale und ökologische Probleme der Stadt gelöst werden, eine wirklich gute Sache. Wer die Werke live sehen will, sollte sich bis zum 22. November mal auf nach Wiesbaden in die Langgasse und Kirchgasse machen.

Und hier noch ein Video zur gesamten Aktion:

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